Berufsfachschule Typ 2 – Bau- und Holztechnik

Bei der Berufsfachschule 2 im Berufsfeld Bau- und Holztechnik handelt es sich um einen schulischen Bildungsgang mit dem Schwerpunkt Holztechnik. Ziel ist  die Vermittlung berufsbezogener Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten im Berufsfeld Holztechnik und die Erhöhung der Ausbildungschancen, insbesondere in den Ausbildungsberufen Tischler/-in und Zimmerer bzw. Zimmerin. Die Dauer beträgt 1 Jahr.

Die Berufsfachschule Holztechnik richtet sich an Schüler/-innen, die

  • die Berufsfachschule 1 erfolgreich absolviert haben
  • einen Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder einen gleichwertigen Abschluss haben
  • die Klasse 9 am Gymnasium erfolgreich besucht haben.

Die Berufsfachschule 2 Technik/Naturwissenschaften hat als Schwerpunkt das Berufsfeld Holztechnik. Das Berufsfeld Holztechnik umfasst viele verschiedene Berufe von Bootsbauer/-in bis Zimmerer bzw. Zimmerin. Tischler/-in ist der bekannteste Ausbildungsberuf.

Der Unterricht findet im Klassenverband statt, in der Regel täglich von Montag bis Freitag von 8.00-14.45 Uhr. Jede Klasse hat eine Klassenleitung, die Ansprechpartner/-in für alle organisatorischen und persönlichen Angelegenheiten ist.

Einen wesentlichen Stundenumfang in der Berufsfachschule haben die Fächer Betriebsorganisation und Produkterstellung mit insgesamt 14-16 Stunden pro Woche. Hier werden alle theoretischen und praktischen Grundlagenkenntnisse zum Berufsfeld Holztechnik vermittelt. Darüber hinaus werden die Fächer Deutsch/Kommunikation, Mathematik und Englisch unterrichtet sowie Politik, Wirtschaftslehre und Sport. Außerdem gibt es das Fach Ausbildungs- und Berufsorientierung. Hier werden Bewerbungsunterlagen erstellt und die Lernenden bei der Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche unterstützt. Siehe auch: Informationen zum Praktikum.

Etwa 10 Unterrichtsstunden in der Woche findet der Unterricht in den Holzwerkstätten am Fritz-Henßler-Berufskolleg statt. In der Werkstatt wird der Umgang mit den klassischen Handwerkzeugen geübt. Dabei kommen auch Maschinen zum Einsatz. Es werden Produkte für den Eigenbedarf der Schüler/-innen hergestellt sowie schulische Auftragsarbeiten ausgeführt. Lange Kleidung sowie das Tragen von Sicherheitsschuhen in der Werkstatt sind Pflicht.

Neuigkeiten

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